AUTORENVITA


1957 in Kronach/Oberfranken geboren, danach in Ludwigsstadt gelebt, einem Städtchen, idyllisch gelegen, jedoch eingekesselt von der Grenze zur DDR. Der Vater ist beim Zoll, dadurch hautnah miterlebt, wie Deutsche, die nur wenige Kilometer weit entfernt wohnen, eingesperrt sind hinter hohen Zäunen, von uns getrennt durch grausam angelegte Minenfelder, genannt Todesstreifen, bewacht von Marionetten in zahlreichen Türmen.
Das kindliche Gemüt bewahrt mich davor, darüber nachzudenken, die Gedanken kommen erst viel später.

1967 Umzug nach Pforzheim, der Vater lässt sich in den Innendienst versetzen, und die Goldstadt hat das ideale Zollamt. Absolut nicht ideal ist der Dialekt, den keiner versteht, und der mir zur Begrüßung meine guten Noten versaut, jedoch nicht meinen Wechsel ins Gymnasium.
Nach der Schule erfolgt eine grundsolide Ausbildung zur Industriekauffrau in einer exzellenten Firma, die Uhrenrohwerke herstellt. Nicht so exzellent ist der Umstand, dass Quarzwerke auf dem Vormarsch sind, und so wechsele ich in ein Kreditinstitut. Dort durchlaufe ich einige interessante Stationen und lerne viel. Scheinbar gefällt es mir bei diesem Arbeitgeber auch sehr gut, denn ich bin ihm bis heute treu geblieben.
Seit 1980 lebe ich in Königsbach mit Ehemann, zwei mittlerweile erwachsenen Töchtern, einer tapsigen Rottweilerhündin und knuffigen Meerschweinchen.

2002 beginne ich, erste Geschichten niederzuschreiben. Ungewohnt, meine Gedanken plötzlich auf dem Papier stehen zu sehen, habe ich keine Vorstellung, was ich damit anfangen soll. Jedoch das Schreiben erweckt in mir eine unbeschreibliche Begeisterung, die ausgelebt sein will. Eine wahre Befreiung meiner Gedanken, jahrelang versteckt in arbeitswütigen Hirnzellen.

2003, als wäre es Vorsehung, attackieren mich plötzlich Annoncen, die zu Schreiblehrgängen auffordern, und ich springe ohne zu Zögern in eine neue Welt. Parallel ziehe ich eine „Autorenschule“ und ein Belletristik-Fernstudium durch, das letztere schließe ich 2008 ab.

Die Zeit der Theorie ist vorüber, jetzt heißt es, was daraus zu machen! Es fehlt jedoch der zündende Funke.

2009 scheint das Schicksal mir erneut einen Weg weisen zu wollen, denn die „Pforzheimer Zeitung“ startet einen Krimischreibwettbewerb. Und ich reiche mutig meinen Kurzkrimi „Tod im Gewächshaus“ ein. Welch eine Freude, als der Krimi unter die besten zehn Geschichten gewählt wird.

2010 erfolgt der Anschluss an das Pforzheimer „autorenforum phoenix“. Eine tolle Erfahrung, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und von ihnen zu lernen. Das erste, was ich lerne, ist, Lesungen zu halten. Eine Herausforderung, die ich mir vorher niemals habe vorstellen können und heute von Herzen gerne mache.

2011 realisiere ich ein Wunschprojekt: Das Zusammenstellen, Korrigieren und Lektorieren der Anthologie „PHOENIXZEIT“, die im Juni desselben Jahres erscheint.

2012 beginnt die Zusammenarbeit mit einem Verlag.
2014 Initiierung der Gründung des „Goldstadt-Autoren e. V.“
2015 Ein Traum wird wahr: Mein Debütroman erscheint.


IMPULS


Lesen, meine Leidenschaft

Mit Pixi-Büchern fing ich an, gerade mal sechs, die ich auswendig wusste vom vielen Vorlesen meiner Mutter. Dann ließ ich Abenteuer- und Pferdegeschichten folgen, bis ich meine Liebe für die Phantastische Literatur entdeckte.

Jules Verne, Herbert George Wells, Isaac Asimov und Arthur Charles Clarke waren die ersten, die mich in meiner frühen Jugend auf ihre fantastischen Reisen mitnahmen, unterstützt von Erich von Däniken, der meine Neugier auf ferne Welten förderte und mein Interesse nicht nur für die Astronomie, sondern auch für die Archäologie weckte.
Gleichzeitig begannen mich die Altmeister des gehobenen Horrors zu faszinieren:  Edgar Allan Poe, Ernst Theodor Amadeus Hoffmann und Howard Phillips Lovecraft mit ihren schaurigen Geschichten sowie Daphne du Maurier mit ihren spannungsgeladenen und oftmals unheimlichen Romanen und Erzählungen.
Und ich entdeckte noch ein weiteres Genre, dem ich mich immer wieder gerne widmete: Der Kriminalroman. Jedoch vorrangig von Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle.

Heute lese ich die Werke vieler aktueller Schriftsteller, doch die Genres sind nahezu geblieben.


Der Fantasie freien Lauf lassen

Mit dem Erfinden von Geschichten begann ich bereits zu Sandkastenzeiten. Entweder, um sie meinen Spielgefährten zu erzählen oder um unsere Spiele danach auszurichten.
Es begeistert mich ungemein, Handlungsstränge zu entwickeln, Figuren auferstehen zu lassen und ihnen fiktives Leben einzuhauchen. Mit leidenschaftlichem Vergnügen kreiere ich ihr Leben in ihrem imaginären Umfeld, lasse sie leben, lieben und leiden.

Und noch mehr Vergnügen bereitet es mir, andere Menschen daran teilhaben zu lassen.

Die Genres meiner Geschichten liegen vorrangig im Bereich Krimi, Psychothriller und Science Fiction, dicht gefolgt von Mystery, Horror sowie Gesellschaftskritik, wobei der Humor oftmals nicht zu kurz kommt oder der Leser gar zum Nachdenken angeregt wird.

Vielleicht gewinne ich auch Ihre Begeisterung für meine Geschichten. Das wäre schön.